Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Routine, Routine, Routine. Ein Plädoyer für Spießigkeit.

Routine, Routine, Routine. Ein Plädoyer für Spießigkeit.

Mit einer seltenen neurologischen Krankheit namens „Friedreich Ataxie“ in den Knochen, ist jeder Tag unterschiedlich. Mal fühle ich mich wie besoffene 75 Jahre, am nächsten Tag ist es wieder besser. Woran diese Schwankungen liegen? Keine Ahnung. Ich habe alles gecheckt: Wetter, Laune, Sport- und Stresslevel, Ernährung… Ich habe wirklich keine Ahnung woran es liegt, wennWeiterlesen

Ein Dialog für mein Museum

Ein Dialog für mein Museum

Im schönen Buch The Big Five for Life: Leadership’s Greatest Secret von John Strelecky wird das Bild der „Museums-Tage“ verwendet: Wäre dein Leben eine Ausstellung im Museum, welche deiner Tage wären dargestellt? Gestern Abend war so ein Museums-Moment für mich Beim Einsteigen ins Taxi lobe ich den Musikgeschmack vom Fahrer Pedro, es läuft eine Opern-Arie, gesungen vonWeiterlesen

Mit dem Kopf durch die Wand. Nicht klug, also zurück auf los.

Mit dem Kopf durch die Wand. Nicht klug, also zurück auf los.

Ich hatte nach meinem letzten Sturz (Muskelfaserriss und Haar-Riss) nach 3 (!) Monaten erstmals keine Schmerzen mehr und stand in der Sonne auf dem Balkon. Das war eine harte Zeit, aber ich hatte sie überwunden. Dann dachte ich an das Fahrradfahren, dass ich im Herbst erst mal aufgehört habe, im Winter bei Kälte und NässeWeiterlesen

Och nöö. Ergebnis meiner letzten Untersuchung

Och nöö. Ergebnis meiner letzten Untersuchung

Durch die seltene neurologische Krankheit Friedreich Ataxie, habe ich eine gewisse Routine in ungewollten Stunts. Mein letzter Unfall begleitet mich nun seit fast 3 Monaten.  3 Monate Schmerzen, inklusive einem Urlaub auf Krücken, das war irgendwie genug. Ich wollte es dann doch genauer wissen und habe mich in die MRT-Röhre (Magnetresonanztomografie) gelegt. Bei diesem nurWeiterlesen

Hakuna Matata – Urlaub in Afrika

Hakuna Matata – Urlaub in Afrika

Ich sitze noch müde wieder zurück am Schreibtisch in Hamburg nach zwei Wochen im Süd-Osten Afrikas. Leider bin ich körperlich noch nicht wieder auf der Höhe und brauche (wieder) zwei Krücken beim Laufen. Aber ich merke, dass mir die afrikanische Mentalität mir Einiges an Motivation zum Nachdenken mitgegeben hat.  Hakuna Matata, immer das Glück betonen DieWeiterlesen

Wieder fast auf den Beinen – Was ich dieses Mal gelernt habe

Wieder fast auf den Beinen – Was ich dieses Mal gelernt habe

Nach meinem letzten Sturz in Frankfurt bin ich so langsam wieder auf den Beinen. Folgendes habe ich in den Wochen gelernt:  Körpergefühl besser als Diagnosen Schon im völlig überfüllten Wartebereich des Krankenhauses habe ich genau in meinen Körper hereingehorcht. Welche Bewegungen tun weh, wie genau fühlt sich der Schmerz an? Ich wusste irgendwie schneller Bescheid,Weiterlesen

Update: Schlechte Schmerzen, gute Schmerzen

Update: Schlechte Schmerzen, gute Schmerzen

Nach meinem Sturz am Flughafen letzte Woche bin ich mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung.  Schlechte Schmerzen Das Bein sackt zwar noch manchmal weg, ohne dass ich genau verstehe warum, aber es tut deutlich weniger weh. Dennoch: Ich merke, wie ich eigentlich zu verkrampft laufe. Das Gehirn scheint diese Schmerzen gespeichert zu haben. IchWeiterlesen

Wie tief kann man sinken? Sehr tief. Ein neuer Verletzungsbericht.

Wie tief kann man sinken? Sehr tief. Ein neuer Verletzungsbericht.

  Ich sitze mit starken Schmerzen im Oberschenkel im ICE von Frankfurt nach Hamburg. Ich bin am Flughafen über meine Jacke gestolpert, die mir von der Schulter gerutscht ist. Plötzlicher Spagat, Sturz, Krämpfe, ein Bein, das mir nicht mehr gehorcht. Dann Rettungswagen und Uni-Klinik Frankfurt. Besorgte Passanten, besorgte Kollegen, besorgte Freunde. Diagnose: Muskelfaserriss. Ich könnteWeiterlesen

Was mir Zen-Meditation zeigt

Was mir Zen-Meditation zeigt

Gerade mit einer seltenen neurologischen Erkrankung kann Meditation ein wichtiges Mittel zu mehr Gesundheit sein Vorgeschichte Ich habe mir bereits vor einiger Zeit mühsam eine Routine in Sachen Meditation erarbeitet. Erst 3 Minuten morgens, dann 5, dann 15 usw. bis ich irgendwann bei 25 Minuten war. Das war ein harter Weg und eigentlich habe ichWeiterlesen

Buchtipp:   „Das sieht ja gar nicht gut aus – Was wir von Ärzten nie wieder hören wollen“

Buchtipp: „Das sieht ja gar nicht gut aus – Was wir von Ärzten nie wieder hören wollen“

Aktuell verschlungen und als sehr lesenswert empfunden. Ein sehr unterhaltsamer Appell, sich als Patient nicht alles gefallen zu lassen und mit witzigen Übersetzungen von den Floskeln einiger Ärzte in verständliche Sprache: Das sieht aber gar nicht gut aus: Was wir von Ärzten nie wieder hören wollen von Werner Bartels. Am eigenen Leib Da ich eine seltene neurologischeWeiterlesen