Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Alles umsonst? – Wie man mit Rückschlägen umgehen kann

Heute ist so einer dieser Tage. Nix klappt, alles tut weh. Und das Schlimmste ist, ich weiß nicht einmal warum. Solche verkorksten Tage kennt aber wohl jeder und ich nehme einfach diesen Tag als Anlass, das Thema aufzugreifen.

Was, wenn es schiefgeht?

Klar, Sachen gehen schief. Pläne gehen nicht auf, Fehler passieren. Was jeder als selbstverständlich im Berufsleben akzeptiert, ist oft schwer in Sachen Gesundheit ebenso hinzunehmen. Wenn der Körper nicht so will, wie man will, ist das frustrierend. Und beängstigend.

Wer aktiv ist, der wird Rückschläge erleben, ganz klar. Die Frage ist, wie man damit umgeht, ohne aus Angst davor immer auf dem Sofa zu bleiben. Ein guter Trick ist, das Risiko zu feiern, das man eingegangen ist. Im Ernst! Wer sich 2 Wochen erfolgreich zum Sport überwunden hat, sollte es sich auch als Belohnung mal so richtig gut gehen lassen. Sauna, Essen kochen, Samstags ausschlafen… Wenn dann mal ein Rückschlag kommt, hat man auch die Feiern zu bestimmten Meilensteinen im Kopf, die das Ganze in Perspektive setzen.

Das Risiko feiern

Ich lag mit gebrochenem Fuß nach einem Fahrradsturz auf dem Sofa. Zum Glück hatte ich das Wellness-Wochenende noch im Kopf, das ich mir mit meiner Freundin 2 Wochen vorher gegönnt hatte. Ich hatte nämlich vorher 3 Monate hart trainiert, ohne faul zu werden. Ein Fußbruch war dann eine ärgerliche 4 Wochenpause im Training, aber mehr auch nicht.

Es hilft, sich auf das zu besinnen, was man riskiert hat, statt auf das, was schief gelaufen ist. Ich bin zum Beispiel bei meiner ersten Fahrrad-Fahrt nach meinem Sturz mit Fußbruch ohne jede Gefahr frontal gegen ein Schild gefahren. Es ist nichts passiert, aber dämlich sah es schon aus. Egal, ich bin wieder gefahren.

Irgendwo habe ich mal einen schönen Spruch gehört, der mich seit Jahren begleitet:

Am sichersten sind Boote im Hafen. Aber dafür hat man sie nicht gebaut.

Wie geht ihr mit Rückschlägen um?

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