Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Sein Team mit Helfern zusammenstellen

Wenn man ein großes Ziel hat (wie gesund zu werden, oder zu bleiben), kann man das Ganze natürlich als einsamer Cowboy durchziehen. Oder es zumindest versuchen. Ich habe auch zuerst gedacht, Hauptsache ich quäle mich selbst und leide still. Das ist weder klug, noch cool.

Den Weg in Abschnitte einteilen

Große Projekte werden realistischer, wenn man sie in kleine Etappen, oder Teil-Aspekte, einteilt und sich dann dabei helfen lässt. Einen Profi für jeden Bereich. Jürgen Klinsmann hat schließlich auch nicht selber die Gymnastik-Übungen entworfen, die das Sommermärchen 2006 wahr gemacht haben. Mein Tipp ist da wirklich kompromisslos fokussiert auf das eigene Ziel in der Suche nach Helfern zu sein. Bei mir wurden TaiJi-Trainer, Therapeuten, Fachärzte, Psychologen, Sporttrainer und Coaches sehr intensiv geprüft und werden jeweils ausgetauscht, wenn ich nicht weiterkam. Das klingt vielleicht hart, aber wenn es wirklich so ein großes, eigenes Ziel ist, sollte man da keine Kompromisse eingehen. Was können die Abschnitte sein? In Sachen Gesundheit könnte es beispielsweise sein:

  • Kraft, Ausdauer, Geschick (Wer kennt die Übungen, die meinem Körper helfen?)
  • Erholung (Welche Form passt zu mir, vielleicht Meditation, Massagen…)
  • Geist (Wer stellt mir die richtigen Fragen? Psychologen, Coaches…)
  • Ernährung (Wer weiß, was meinem Körper gut tut?)
  • Ärzte (Wer hat einen guten Überblick über die verfügbaren Ansätze?)
  • ? (Wer bringt mich immer wieder auf neue Ideen?)

Die Liste kann variieren. Ich hab zum Beispiel mal mehr Lust auf esoterische Ansätze, langfristige, tiefgründige Fragen, mal will ich einfach nur jemanden treffen, der mich körperlich im Guten Sinne quält. Am besten besorgt man sich ein Team, das variabel eingesetzt werden kann.

Die Auswahlkriterien

  • Ist er (oder sie natürlich) kompetent? – Das heißt nicht, dass er mit Fachchinesisch erschlägt, sonder immer wieder neue Aspekte benennen kann, die einen weiterbringen.
  • Sagt er (oder sie natürlich) auch unangenehme Wahrheiten?
  • Was sagt der Bauch? Kann ich mich hier fallen lassen und offen sprechen?
  • Fühlt man sich nach dem Meeting energetisch aufgeladen? Auch wenn es mal anstrengend, oder aufwühlend ist, man sollte sich danach dem Ziel näher fühlen.

 

Die Suche nach Wunderheilern

Vielleicht gibt es sie, Menschen, die den einen, wahren Ansatz haben um Krankheiten zu heilen. Kann schon sein, glaube ich aber nicht. Oft schon habe ich kranke Menschen erlebt, die sich erst voller Hoffnung ganz einer einzelnen Therapieform hingeben und dann am Boden zerstört sind, wenn es nicht klappt. Ich denke, ein Team aus Spezialisten zusammenzustellen, ist da schon hilfreicher.

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