Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

„Glaubst du, er macht das wirklich?“ – Pläne publik machen

Wer große Pläne hat, muss diese natürlich niemandem erzählen. Man kann natürlich auch in aller Stille gesund leben, inkognito Rekorde brechen und ungesehen die eigenen Grenzen überwinden. Geht schon, macht aber keinen Spaß und sich dann zu motivieren ist viel schwerer.

Ich sag’s jedem, der es (vielleicht) hören will.

Leichter fällt es da schon, seine Pläne bei den Menschen, die einem viel bedeuten, publik zu machen. So können diese einen motivieren, anschieben, tadeln. Nichts motiviert so, wie die Anteilnahme derer, die einem am nächsten stehen. (Findige Programmierer haben daraus sogar bereits die iPhone-App „Mentor“ gemacht und auch „Runtastic“ funktioniert genau so) Ich empfehle jedem, jedem von seinen größten Träumen zu erzählen. Der schöne Nebeneffekt ist: Dann kann man nicht mehr zurück. „Hast du aufgegeben?“ Das will man von Freunden nicht hören und strengt sich gleich doppelt an.

Bitte groß denken: Mount Everest, statt Harz

Wie man das richtige Ziel für sich selber findet? Ganz einfach: Wenn man sich vorstellt, wie man es erreicht hat (Also zum Beispiel federnden Schrittes durch die Ziellinie beim Halb-Marathon) und es stellt sich so ein kribbeln und eine Vorfreude ein, dann hat man es gefunden.

Das richtige eigene Ziel ist wahrscheinlich ein großes. Den Mount Everest zu besteigen, ist wahrscheinlich eine größere Motivation, als einen Berg im Harz. Das hilft auch beim vermeintlichen Scheitern: Wer sich den Mount Everest vornimmt, aber nur auf 6.000 Meter kommt, hat trotzdem viel erreicht und alle werden applaudieren. Wer sich nur eine Kleinigkeit vornimmt und nicht abschließt, wird belächelt.

Darum: Groß denken!

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