Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Die Yoga/Meditation-Challenge (Tag 16)

Es fiel mir wie Schuppen von den Augen beim letzten Meditieren, ich fand die

Parallelen zwischen Meditation und dem Üben eines Instrumentes

Ich habe mittlerweile fast alles versucht. Ich war hart zu mir, ich war sanft, ich hab mich krampfhaft hingesetzt, ich hab mich irgendwie hingeflezt, ich habe das Fenster geöffnet und warme Kleidung getragen – Mein Kopf gibt einfach keine Ruhe. Aber egal, ich bleibe dran.

Später am Abend habe ich dann wie immer Saxophon geübt und mir fiel auf: Ich bin heut mies. Sound ok, Technik ok, aber überhaupt keine Inspiration. Meine Soli klangen, als würde ich das Café im Erdgeschoss leer spielen wollen. Aber ich bin nicht wütend geworden, sondern habe halt etwas anderes geübt, Tonleitern. (Sorry Nachbarn!)

Dies tat ich ohne große Emotionen wie Wut oder Frust. Ich spiele seit mehr als 15 Jahren, meistens täglich und habe tausende Stunden mit einem Instrument erlebt. Einige sind gut, andere nicht. Sich deswegen zu schelten, ist sinnlos. Ähnlich ist es mit Fortschritten. Wenn man ein neues Stück, oder einfach nur eine neue Skala übt, ist es unnötig, sich selbst anzutreiben. Man muss halt üben, irgendwann ist es in den Fingern. Beschleunigen kann man das außer regelmäßigem Üben eigentlich nicht.

Der Wert der Geduld

Jetzt wird mir einiges klar. Wahrscheinlich ist es beim Meditieren auch so. Ich versuche es mal mit Geduld.

test

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