Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Die Yoga/Meditation-Challenge (Tag 19)

Wir kommen der Sache näher: Ich habe einen guten Weg gefunden, wie ich meine Gefühle beim Meditieren etwas mehr auf Abstand halten kann. Ich bin begeistert…

Eine Angst, nicht meine Angst

Von einem Freund bekam ich einen wunderbaren Tipp: Wenn beim Meditieren etwa eine Angst aufsteigt, kann man zu sich selber sagen: „Ah, eine Angst steigt auf.“ Dadurch wird dem eigenen Kopf sofort ein Abstand hergestellt. Es hat direkt geklappt und ich war mehr in der Rolle des Beobachters. Man sieht also die Emotion aufsteigen, wird aber nicht mehr von ihr sofort auch mitgerissen.

Ich war so begeistert über dieses erfolgreiche Experiment am Morgen, dass ich den ganzen Tag daran gedacht habe. Sogar als nachmittags im Büro Wut über einen Fehler in mir aufstieg, hat es funktioniert. Ich habe einfach gesagt: „Ah, eine Wut steigt auf.“ Nicht meine Wut. Dann war es vorbei.

Heute tut alles weh

Ich habe mir wohl heute Nacht einen Zug geholt und fühlte mich direkt wie 80 beim Aufstehen. Das meditieren klappte sogar ganz ordentlich, aber an entspannte Tier-Figuren beim Yoga war nicht zu denken. Ich habe es halt so gut gemacht, wie es geht: Kaum.

 

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