Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Die Yoga/Meditation-Challenge (Tag 20)

Normalerweise bin ich so verkrampft, wenn jemand auf der anderen Straßen hupt, springe ich hoch als hätte ich gerade in eine Steckdose gefasst. Das wird gerade wirklich seltener.

Ich werde ruhiger

Man nennt es Hyper-Reaktivität. Wenn mir zum Beispiel etwas aus der Hand zu fallen droht, spanne ich alle Muskeln im Körper gleichzeitig an, statt nur diejenigen, die ich bräuchte, um nach dem Ding zu greifen. Dadurch hüpfe ich kann unkontrolliert in die Luft und komme als schock-gefrorener Stab wieder auf den Boden. Wenn ich ehrlich bin, müsste das eigentlich sehr lustig aussehen. Ich tauge auf jeden Fall jederzeit zu einer überraschenden Slapstick-Einlage, auch wenn es überhaupt nicht angebracht ist.

Das wird aber gerade durch das Meditieren deutlich seltener, weil ich ruhiger werde und weil ich die einzelnen Bereiche meines Körpers besser spüre. Zumindest erkläre ich mir das so. Erst gestern fiel mir eine Dose aus dem Schrank direkt entgegen. Ich habe sie zwar nicht gefangen, aber wenigstens nun mit den Armen danach gegriffen und nicht mit allen anderen Extremitäten auch noch. Der Rest des Körpers war zum ersten Mal seit langer Zeit unbeteiligt.

Herrlich.

Ein bayerischer Akzent

Mein ewig brabbelndes Hirn, das mich vom Meditieren gerne abhalten möchte, hat sich gerade etwas Neues einfallen lassen: Meine innere Stimme hat jetzt seit neuestem einen bayerischen Akzent. Das macht die Sache auch nicht leichter, aber unterhaltsamer. Ganz schön kreativ, mein Unterbewusstsein. Irgendwie bescheuert, aber kreativ.

Die Yoga App ist mir gerade sogar etwas zu flott

Beim Yoga habe ich mittlerweile meinen Atem mit den Übungen immer besser synchronisiert. Das macht den Wechsel zwischen Entspannung und Anspannung wirklich effektiver. Allerdings gehen mir die Wechsel mittlerweile fast zu schnell. Sobald ich gerade in einer Übung entspanne, kommt schon wieder die nächste. Vielleicht sollte ich die Anweisungen nicht so ernst nehmen, und eher als Angebot wahrnehmen.

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