Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Die Yoga/Meditation-Challenge (Tag 25)

Plötzlich läuft gar nichts mehr, ich bin aus dem Rhythmus.

Routine, wo bist du hin?

In Wochen, in denen das Berufsleben einem gnädig ist, scheint es gar nicht so schwer: Morgens aufstehen, meditieren, Yoga, frühstücken, los. Das war auch recht eingebürgert bei mir während der letzten Tage. Zwar bin ich immer noch weit entfernt von einem schweigenden Geist, aber ich wurde ruhiger. Der bayerische Akzent meiner inneren Stimme hat sich übrigens wieder gelegt. Jetzt brabbelt sie wieder hochdeutsch.

In den letzten Tagen wurde mein Selbstversuch allerdings fast zur Qual. Ich hatte morgens schon früh Termine. Da ich vorher meditieren und Yoga machen wollte, musste ich bisweilen so früh aufstehen, dass ich auf der Matte fast wieder eingeschlafen bin. Mein Gehirn brüllte mich an: „Wem machst du hier was vor? Du schaffst doch eh nicht alles, was du dir heute vorgenommen hast und müde bist du auch noch!“ Auch während des Tages kriege ich gerade die Anker nicht gesetzt. Mein Kopf rast wieder wie vor meinem Selbstversuch.

Ich musste mich sehr anstrengen, nicht frustriert zu werden. Ich war dann aber so neben der Spur, dass ich auf dem Weg ins Büro wieder einmal spektakulär gestolpert bin und jetzt wieder einen blauen Fleck am Fuß herumtrage. Nach meinem Stunt habe ich mich dann gefragt, wie man danach auf (!) dem Fuss einen blauen Fleck davon tragen kann? Ich weiß es jedenfalls nicht mehr, so schnell ging es.

Yoga: Vielleicht reicht eine App eben doch nicht

Heute sah ich es gespiegelt im Fenster: Mein „herabschauender Hund“ sieht immer noch aus wie ein „deprimiertes Nashorn“. Ich habe mich für einen Kurs angemeldet. Hat ja doch keinen Sinn, so ganz ohne Anleitung. Vielleicht kann eine Trainerin mir ein, zwei gute Tipps für ungelenke Einsteiger wie mich geben.

Oh mann, hoffe, die Balance kommt mit der Zeit wieder. In meinen Tagesablauf und in meinen Geist…

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One Response to Die Yoga/Meditation-Challenge (Tag 25)

  1. Hi Hendrik,

    egal ob Yoga, Meditation oder Taiji, es gilt grundsätzlich: nichts erzwingen. Wenn der Tag zu voll ist, dann ist es besser mal ne Pause zu machen, anstatt sich mit Zwang durch zu quälen. Das kann dann sogar dazu führen, dass man eher eine Abneigung gegen die Übungen aufbaut. Und das wär doch schade.

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