Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Die Printversion ist da

Die Printversion ist da

Viele nette Anfragen haben mich erreicht, dass mein eBook doch bitte auch als Printversion erscheinen möge. Gerne habe ich mich also daran gesetzt, „Karma, wir müssen reden“ auch gedruckt verfügbar zu machen.

Es ist soweit

Dies ist nun bei Amazon erhältlich. Aber auch über den herkömmlichen Buchhandel ist es zu beziehen mit:

  • ISBN-10: 1495303020
  • ISBN-13: 978-1495303029

Zur Feier des Tages hier ein weiterer Auszug aus dem Buch:

Seelenhygiene

Wer gesund werden will, braucht nicht nur Disziplin, Motivation und gute Helfer, es ist auch immens wichtig, den eigenen Kopf aufzuräumen und Platz zu schaffen für die richtigen, die positiven Gedanken.

Denn nur, wenn dafür Platz ist, können die Gedanken auch ein Stück weit gesteuert werden und sich entfalten. Dafür hat mir sehr das Prinzip des Zen geholfen. Dabei geht es immer um die Konzentration auf das Wesentliche. Wer so ein großes Ziel hat wie gesund zu werden, kann keine Ablenkung gebrauchen. Man kann es vergleichen mit einem Spielfeld, auf dem viel zu viele Sportler auf eigene Faust herumrennen und Kommandos brüllen. Unmöglich, so die richtigen Spielzüge zu trainieren.

Also müssen einige Spieler, die stören, nach Hause, andere müssen auf ihren Einsatz noch warten. Ein Trainer ist nötig, der jetzt eine Ansage macht: „Ruhe hier! Alle an die Linie, jetzt trainieren wir mal vernünftig!“ Dieses Aufräumen im Kopf kann man in der Tat lernen.

Selbstverständlich kann man das Zen-Prinzip, das besagt, sich immer auf das Wesentliche zu konzentrieren, auf sehr viele Bereiche des Lebens übertragen, nicht nur auf die Gesundheit. Viele Menschen machen das für die Arbeitswelt oft auch unter dem Titel Produktivitätscoaching.

Ich habe oft durch persönliche Workshops, aber auch gute Bücher und Blogs ähnliche Tipps erhalten, die sehr lohnend für meine Gesundheit waren, auch wenn sie in erster Linie geschrieben wurden, um jemanden im Büro produktiver zu machen. All die folgenden Punkte kann man also gerne im Job einsetzen und dadurch ein erfolgreiches
Berufsleben haben, aber ich habe sie hier auf meine Gesundheit
umgemünzt.

Gute Coaches haben zunächst ähnliche Eingangsfragen. Etwa: „Was sind die wichtigsten Lebensziele für Ihr nächstes Jahr?“ Danach wird man meist gebeten aufschreiben, was von allen Zielen am wichtigsten sei, wobei das Herz aufgehe und wofür man alles stehen und liegen lassen würde. Oft lebt und arbeitet man so vor sich hin, mal mehr, mal weniger entsprechend den eigenen Werten. Es hat aber etwas ungemein Befreiendes, sich ganz in Ruhe klarzumachen, was wirklich wichtig ist und zu prüfen, ob man dementsprechend lebt. Das empfehle ich übrigens wirklich jedem. Egal ob in Sachen Gesundheit oder auf den Beruf bezogen.

Bei mir war das ganz klar: Prio A ist „Gesund werden“. Das war zwar eigentlich nicht neu für mich, aber trotzdem motivierend, das so schwarz auf weiß zu notieren. Das sieht auch irgendwie toll aus: „Ziel Nummer 1 für das kommende Jahr: Gesund werden!“ Sobald man es aufschreibt, wirkt es für einen selbst sehr offiziell.

Diese Prioritätensetzung bedeutet aber: Wenn ich es wirklich ernst meine, muss ich all meine Engagements daraufhin prüfen, ob sie mir weiterhelfen, meinem größten Ziel im Leben näher zu kommen. Das ist der Haken daran. Man muss dem Ziel auch Raum in den Gedanken und Zeit am Tag einräumen. Alle Termine und Tätigkeiten kommen
dadurch auf den Prüfstand. Hilft es mir bei meinen wichtigsten Zielen im Leben oder nicht?

 

 

411YenNRzyL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

Kommentieren