Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
20 Tage Gedanken steuern (2/20) Versuch heute: Keine Sorgen.

20 Tage Gedanken steuern (2/20) Versuch heute: Keine Sorgen.

Ich habe mir vorgenommen, bewusster meine eigenen Gedanken wahrzunehmen und auszumisten bei all dem, das sich da oben in meinem Kopf eingenistet hat. Denn durch meine angeschlagene Gesundheit mache ich mir eigentlich fast über jeden Schritt sorgen. Das bringt aber ja nichts. Wie also die Sorgen loswerden?

Ein Tag ohne Sorgen, zweiter Versuch

Es fing heute morgen ganz vielversprechend an. „Du kommst bestimmt zu spät“, jammert mein Hirn um 8:02 Uhr. Blödsinn, ich bin sogar 10 Minuten früher… will ich dagegen argumentieren, stoppe mich aber. Ich atme ein und stelle mir vor, wie der Gedanke aus meinem Kopf weht. Ich atme aus. Cool, gar nicht so schwer.

Etwas später versucht es mein Hirn wieder: „Siehst du den Verkehr da vorne? Bestimmt stehst du gleich im Stau!“ Haha, netter Versuch. Einatmen, Wind weht durch den Kopf, ausatmen. So leicht nicht.

Mein Hirn ist schlau

Das Dumme ist, so leicht gibt sich mein Hirn nicht geschlagen. Ich fange wirklich an, mit mir selber zu debattieren. „Was heißt schon Sorgen? Ich meine es ja eher als Warnung…“ Unglaublich. Ich bin heute eigentlich hauptsächlich mit mentalem Frühlingsputz beschäftigt, aber so richtig sorgenfrei bin ich nicht.

Vielleicht ja morgen.

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