Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

20 Tage Gedanken steuern (7/20). Versuch heute: Keine Aufregung.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich in meinem Bemühen um Gesundheit, keine stressvollen Gedanken gebrauchen kann. Stattdessen soll mein Gehirn mir dabei helfen, Gesundes zu denken und aktiv an der Heilung mitzuarbeiten. Ich suche heilende Gedanken und biete dafür ein Aufräumen der vorhandenen Gedanken. Das wäre toll, bittesehr.

Keine Aufregung

Nervosität ist generell nicht hilfreich. Niemand performt besser, wenn er nervös ist. Motiviert und engagiert bei der Sache – ja. Aber nervös – nein. Das Gleiche gilt für die Bildung von Nervenzellen. Da kann man ebensowenig Nervosität gebrauchen. Neue Nervenverbindungen im Gehirn enstehen nur in entspannten Phasen. Und genau das will ich ja.

Nun betreibe ich beruflich nicht Schafzucht, oder baue Oliven an, sondern muss auch mal auf die Bühne und irgendwo „abliefern“. Ich hatte heute so einen wichtigen beruflichen Event, vor dem ich durchaus angespannt war. Da hat mir folgendes geholfen:

Visualisierung und bewusste Pausen

Im Vorhinein kann man sich ideal schützen. Ich habe mir die Situation morgens nach dem Meditieren ideal vorgestellt und mir mehrere Male genau vorgestellt, wie es sich anfühlt, wenn ich erfolgreich auf der Bühne war. Das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Situationen, die man sich sehr genau vorstellt und Situationen, die echt so passieren. Dadurch sagt das Gehirn dann später am Tag, wenn die Situation in Wirklichkeit kommt: „Ahja, kenne ich!“ Das entspannt sehr.

Ganz frei machen von der Aufregung kann man sich an manchen Tagen aber nicht. Ich habe mich daher einfach 2 Mal kurz zurückgezogen, 2 Minuten auf meinen eigenen Atem gehört und so den Gesamtpegel gesenkt.

Gerne nachmachen.

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