Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Aktiv entspannen, statt Rumhängen

Aktiv entspannen, statt Rumhängen

Ich musste mich in den letzten Jahren sehr mühsam überwinden, eine gute Einstellung zu meinem Körper zu bekommen und mich zu motivieren, immer wieder etwas für meine Gesundheit zu tun. Deshalb weiß ich jetzt:  Der Weg zu einem gesunden Leben führt über Schweiß, Disziplin und viel Energie. Da gibt es keine Abkürzung. Einige Tipps dazu habe ich zum Beispiel hier und hier beschrieben.

Allerdings: Der Mensch ist kein Motor, man braucht auch mal eine Pause. Das Problem ist nur, der innere Schweinehund findet das super, macht schonmal ein Dosenbier auf und klopft sanft auf den Sofaplatz neben sich.

Wie kommt man da wieder weg?

Der Mensch ist kein Motor

Ich würde jedem empfehlen, mit voller Wucht für seine Gesundheit zu kämpfen. Keine Ausreden, voller Fokus. Aber:  Ein Leben auf dem durchgedrückten Gaspedal führt zum Ausbrennen, das kann sich aber niemand erlauben, der wirklich gesund werden will. Ich habe mich damit genauer beschäftigt als mir klar wurde, dass mich ödes Abhängen auf dem Sofa seltsamer Weise nicht fitter gemacht hat und ich mich auch nach längerem Ausschlafen gefühlt habe, als sei ich gerade hinter einem Traktor über das Maisfeld gezogen worden.

Also was tun?

Aktiv entspannen statt ‚rumhängen

Mein Energie-Level hat den größten Sprung gemacht, seitdem ich auch die Ruhephasen für mein Gehirn und meinen Körper aktiv gestalte. Das meine ich mit „aktiv Entspannen“. Hier meine Top 4 zum Nachmachen.

  • Meditation: Täglich. Punkt. Das Herrliche ist, es ist so einfach. Der Anfang ist schnell gemacht, indem man sich einen Wecker auf 10 Minuten stellt und einfach auf seinen Atem achtet. Nichts müssen, 10 Minuten lang. Die eigenen Gedanken beobachten, mehr nicht. Danach ist man wieder frisch für die nächste Etappe.
  • Power Naps: Am Wochenende schwöre ich auf die kurzen Schläfchen, max. 20 Minuten. Goethe hat es getan und der Dalai Lama macht es täglich. Grund genug, das auszuprobieren, oder?
  • 90 Minuten Intervalle: Alle Menschen haben Intervalle von 90 Minuten, in denen sie zu Hochleistungen auflaufen, danach braucht jeder eine Pause. Wenn man diese Pausen mit einplant, werden die Tage sehr viel erfolgreicher. Ich merke immer, dass meine 90 Minuten rum sind, wenn ich nur noch alle anderen anblaffe und finde, dass mein Leben gerade wieder ungerecht, schwer und sowieso grundsätzlich mies ist. – Wenn ich zur Drama-Queen werde, gehe ich jetzt an die frische Luft und mache mal 10 Minuten nix. Danach ist wieder alles gut.
  • Wochenpläne: Mein Lieblings-Trick seit Neuestem. Ich plane Sonntags die nächste Woche, setze Prioritäten und mache auch Platz für Pausen und Regeneration. Ich könnte diese Maßnahme gar nicht mehr unterstreichen. So wird es für jeden leichter, die wichtigen Termine für den eigenen Körper auch einzuhalten und so kann man auch Pausen und Regeneration mit einplanen. Sehr effektiv und sehr einfach. Dadurch habe ich nie wieder ein Training verpasst, oder eine Regenerations-Phase vernachlässigt.

 

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