Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

20 Tage Gedanken steuern (12/20) Versuch heute: Keine Dialoge im Kopf

Ich versuche zur Zeit negative Gedanken loszulassen, um mehr Platz im Kopf zu haben für Gedanken der Heilung.

Die Stimmen in meinem Kopf

Ständig reden Passanten über mich. Sie tuscheln, lachen, oder veräppeln mich, weil ich unsicher gehe. Zumindest in meinem Kopf. Ich höre sie sogar wörtlich: „Schaut mal, wie der geht…“, „Gott, ist das peinlich“ und „Bestimmt stolpert der gleich.“ Die Sprüche tun weh und irritieren mich. Das Ding ist nur: Sie sind nur in meinem Kopf und nie wirklich passiert. Ob ich diese Gedanken hatte, oder nicht, ändert gar nichts – ganz schön unnütz eigentlich.

Bemerken, loslassen, entspannen

Wie auch in den vergangenen Tagen, habe ich erst einmal einfach versucht die Momente zu erwischen, in denen ich sinnlose Dialoge anderer in meinem Kopf durchgehe. Es waren sehr viele. Im Bus, in der Fußgängerzone, im Auto. Fast überall. Geholfen hat mir folgendes: Ich habe mir ein kleines Geräusch überlegt, dass mich daran erinnert, damit aufzuhören und nur im Jetzt zu sein. Ich musste es üben und kam mir durchaus dämlich vor. Aber darüber nachzudenken, wer vielleicht was wie gesagt haben könnte, ist noch dämlicher. Gegen Abend wurde es lustig und befreiend. Übrigens: Alternativen sind fluchen oder lachen. Das habe ich unter anderem in meinem Buch beschrieben.

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