Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Challenge Gehirn trainieren – Gut, dass mich keiner sieht (3/21)

Challenge Gehirn trainieren – Gut, dass mich keiner sieht (3/21)

Weil ich ja eigentlich weiß wie lernfähig das Gehirn ist, trainiere ich jetzt mal 21 Tage lang morgens genau die Sachen, die mir schwer fallen.

Seegang im Wohnzimmer

Das Blöde am Gehirn-Training ist: Man sieht dämlich aus. Ich korrigiere: ICH sehe dämlich aus. Erst stehe ich wie ein Dreijähriger da und versuche meinen selbst geworfenen Jonglierball wieder aufzufangen. Dann gehe ich staksig rückwärts die Wohnung entlang. Wenn ich mich dann noch nicht genug blamiert habe, stelle ich mich dann auf das Wackelbrett. Das sieht dann ungefähr so aus wie plötzlicher heftiger Seegang. Im Wohnzimmer.

Aber es muss sein. Das Gehirn lernt ja, davon bin ich überzeugt. Ihm ist nur leider egal, wie ich dabei aussehe.

Falsch, ganz falsch im Jahre 2006

Wen mehr interessiert, der könnte sich folgenden Vortrag auf Youtube anschauen. Joe Dispenza erklärt darin ausführlich die Lernfähigkeit der Zellen im Gehirn. Was ich hier so locker flockig runterschreibe ist übrigens exakt das Gegenteil von dem, was die Ärzte mir 2006 mit auf den Weg gegeben haben. „Gehirnzellen sterben ab und das war’s dann. Das ist irreparabel.“ Falsch. ganz falsch. Fast alles im Gehirn ist reparabel. Ich würde diese §$%&%§$% heute nur zu gerne wiedersehen und sie… lassen wir das.

Das beste Beispiel in meiner Verwandtschaft

Vor kurzem hat übrigens ein Herr aus meiner Verwandtschaft ein neues Knie bekommen und in der Reha innerhalb von 2 Wochen durch tägliches Training gelernt, auf einem Bein zu stehen und Bälle zu fangen. Der ist fast siebzig! Das muss doch zu schaffen sein…

 

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