Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Umgang mit Zweifeln

Auf meinem Weg zu mehr Gesundheit weiß ich um die heilende Kraft guter Gedanken und versuche diese zu kultivieren. Das Dumme ist: Schlechte Gedanken gibt es leider auch.

Egal, wie sehr ich mich bemühe, die Zweifel gibt es immer wieder in mir. Ich weiß, diese können die Energie ganz schön rausnehmen, die man eigentlich zum Gesundwerden braucht, aber leider kann ich die Zweifel nicht so einfach abstellen. Dennoch habe ich gerade in der letzten Zeit einen besseren Umgang mit ihnen gefunden.

So klingen Zweifel bei mir

Ich schwitze gerade bei Gleichgewichtsübungen im Fitnessstudio, da höre ich eine Stimme auf meiner Schulter: „Ohje, Ich glaube ja nicht, dass diese Übung hilft. Bestimmt solltest du lieber eine andere machen, oder besser ganz aufhören.“ Oder wenn ich trotz Dunkelheit und Regen das Fahrrad nehme: „Ohje, das könnte sehr gut schief gehen. Vielleicht riskierst du ja jetzt zu viel.“ Das Perfide daran ist, die Zweifel kommen auch wenn ich genau das Gegenteil mache, nämlich den Bus nehme weil mir die nassen Blätter auf der Straße zu riskant sind: „Ohje, du lässt dich gehen. Das könnte der Anfang vom Ende sein.“

Zweifel und Angst sind dicke Buddys. Und denen würde ich gerne mal was auf’s Maul geben.

Zulassen, aber nicht übernehmen

Es hilft nix, Zweifel kommen. Zuerst wollte ich sie unterdrücken, aber das geht leider nicht, sie werden dann nur lauter. Ich habe auch hier wieder angewendet, was mir auch in der Meditation hilft: Erst einmal die Zweifel zulassen und einfach nur beobachten. Die Rettung für mich war folgende Formulierung:

Interessant, es kommen einige Zweifel auf. Naja, es müssen ja nicht meine Zweifel werden.

Das ist bei mir immens effektiv. Dadurch kann man Distanz zu Gedanken schaffen und wird von ihnen nicht bestimmt. Dauert 10 Sekunden und kann ganze Tage retten…

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