Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Die Mut-Challenge, dem Drachen entgegen (2/21)

Die Mut-Challenge, dem Drachen entgegen (2/21)

Zum Hintergrund: Mit einer seltenen neurologischen Krankheit wie bei mir, umgibt einen die Angst. Sie lauert hinter jeder Stufe, krallt sich in meine Muskeln bei jedem lauten Geräusch und sie hindert mich oft an riskanten Manövern. Das ist mal gut und oft schlecht. Ich will üben mutig zu sein, denn  ich vermute, es wird leichter, sich den eigenen Ängsten zu stellen, wenn man es regelmäßig tut.

Kein Friedensnobelpreis

Nachdem ich gestern mit dem Fahrrad wieder einen Stunt gemach habe, war ich heute nicht sonderlich erpicht darauf, wieder aufzusteigen. Ich werde dafür wohl keinen Friedensnobelpreis kriegen, aber das ist gerade eine große mentale Aufgabe für mich. Während ich diese Zeilen hier schreibe, diskutiert die Angst mit mir im Kopf: „Nimm doch lieber den Bus. Das ist viel sicherer. Denke nur an den Schmerz durch gebrochene Füße.“

Es bleibt dabei: Wenn ich der Angst immer nachgebe, wird mein Radius immer kleiner. Das kann ich nicht zulassen.

Deshalb: Jetzt halt‘ mal die Klappe, Angst, ich muss los.

Mit dem Fahrrad.

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