Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Zwei Tipps zum Aufräumen im Leben – Platz für Gesundheit machen

Zwei Tipps zum Aufräumen im Leben – Platz für Gesundheit machen

Durch ein gutes Buch und ein interessantes Gespräch bin ich auf ein Thema gestoßen, das ich hier teilen möchte.

Nur eines tun. nur eines denken. – Mega schwer

Ich bin seit 2 Jahren ein großer Fan der Meditation (meine ersten Versuche habe ich hier dokumentiert) und auch des Prinzips des Zen. Dies habe ich zum ersten Mal im Zen-Seminar bei Hinnerk Polenslki am Chiemsee erlebt und ausprobiert.

Wer Lust hat, sich dem Thema Zen-Meditation zu nähern, sei das Buch „In der Mitte liegt die Kraft“ empfohlen. Oder auch Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR.

Ich bin natürlich noch viel zu sehr Anfänger, als dass ich das Prinzip Zen schon erklären könnte. Aber so viel ist mal klar: Das Konzentrieren auf das Wesentliche ist eine gute Idee. Das gilt für jedes Gespräch, bei einer Powerpoint, in der Musik, beim Sport: Wer das innere Morse-Gerät für einen Moment lang zum Schweigen bringen kann und seine Aufmerksamkeit nur auf eins lenken kann, wird messerscharf im Verstand.

Ich habe mir gedacht, das müsste doch eigentlich mit der Selbstheilung auch so funktionieren. Ich räume nach und nach das ganze mentale Gerümpel weg, dann hat mein Körper den Kopf frei für meine Heilung. Tendenziell stimmt das. Das hat mir in letzter Zeit eine Grippe gezeigt, denn in der Woche war ich körperlich total neben der Spur.

Eine Grippe als Appell

Alle mühsam erkämpften Erfolge waren wie weg-geschneuzt. Meine Heilpraktikerin erklärte mir daraufhin in einem langen Gespräch, dass sich der Körper immer erst um das Dringende, dann um das Chronische kümmert. Das war ein Appell an mich, möglichst gesund zu leben, damit mein Körper die Kräfte für die Heilung frei hat.

Für mich funktioniert das innere Aufräumen immer besser. Meditieren morgens ist ein erster Schritt, das kann man auch mit wenigen Minuten erst einmal anfangen. Fünf Minuten nichts müssen, nur den Atem beobachten und die Gedanken vorbeiziehen lassen.

Danach empfehle ich ein Tagebuch zu führen. Wie war der gestrige Tag? Was hat mich bewegt und was nehme ich mir für heute vor? Wenn ich es aufschreibe, lässt mein Kopf los und ist freier.

Klappt nicht immer, aber fast.

 

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