Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Woran hindert mich die Krankheit nochmal?

Woran hindert mich die Krankheit nochmal?

Frisch erholt aus dem Urlaub blicke ich zurück auf eine Woche Abstand. Ausschlafen, meditieren, lesen, Sport, Quality Time … und das bei Sonne, herrlich. Ich konnte mich nicht komplett hängen lassen, das tut mir einfach nicht gut und ich bräuchte sonst nach dem Urlaub noch mal 3 Wochen, um meine Routinen wiederzubekommen. Also habe ich die wichtigen Routinen weiter durchgezogen.

Der Angst folgen

Ich habe das Jahr schon einmal ein wenig Revue passieren lassen und musste an eine Lektion denken, die ich 2015 gelernt habe: Dort, beim mulmigen Gefühl, ist der Stolz versteckt. Soll heißen das, was mir Angst macht ist oft das Gleiche, das mich stolz macht.

Ich sinnierte so unbemerkt vor mich hin und schaute einem Drachenflieger am Himmel nach…Das war es! Allerdings bin ich jetzt nicht so der größte Fan von Höhe an sich. Auch das schnelle Anlaufen zum Start und der Absprung zählen nun einmal nicht zu meinen Stärken. Was da alles passieren kann. Ich wollte aber stolz sein.

„Don’t worry, you can do it!“

Ich legte die Entscheidung auch ein wenig in die Hände der Piloten und zeigte verlegen auf meinen Gehstock. Die winkten aufmunternd ab: „Don’t worry, we’ll throw you from the cliff!“ Ich versuchte zu lachen, ergab mich aber ihrer Zuversicht. Links und rechts klemmte mich jeweils ein Baum von Kerl unter den Arm und trug mich zur Klippe.

Schneller als die Angst sein

Die Angst in meinem Kopf suchte hastig nach Worst-Case Szenarien, aber es ging alles so schnell. Klick, die Gurte, Propf, der Helm, dann das Kommando: „Run!“

Schweben, Rauschen, Weite.

Achja, woran hindert mich die Krankheit nochmal?

One Response to Woran hindert mich die Krankheit nochmal?

  1. Marion sagt:

    Wer nicht vom Fliegen träumt,
    dem wachsen keine Flügel.

    Respekt!

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