Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Och nöö. Ergebnis meiner letzten Untersuchung

Och nöö. Ergebnis meiner letzten Untersuchung

Durch die seltene neurologische Krankheit Friedreich Ataxie, habe ich eine gewisse Routine in ungewollten Stunts. Mein letzter Unfall begleitet mich nun seit fast 3 Monaten. 

3 Monate Schmerzen, inklusive einem Urlaub auf Krücken, das war irgendwie genug. Ich wollte es dann doch genauer wissen und habe mich in die MRT-Röhre (Magnetresonanztomografie) gelegt. Bei diesem nur mittelmäßig spaßigen Messverfahren sieht man auch Entzündungen, Muskeln, Sehen und Bänder. Dafür muss man 20 Minuten in einer Röhre liegen und laute Knattergeräusche ertragen.

Ich habe zwar keine Platzangst, aber da kann man preisgünstig eine bekommen, wie mir scheint.

Wollte ich das wirklich wissen?

Leider kam heraus: Haar-Riss im Hüftknochen. Das heißt, dass der Knochen angeknackst ist. Jetzt stehe ich vor der Situation, dass ich auf Heilung nur warten kann. Denn: Wie soll ich denn meine Hüfte 4 Wochen lang ruhig halten?

Übrigens: So eine MRT Röhre ist der reinste Psychoterror für Musiker: Die beiden immer wiederkehrenden Warn-Töne sind etwa einen Tritonus voneinander entfernt (klingt ganz ätzend) und die beiden rhythmischen Knatter-Geräusche sind nie im Takt! Das war für mich Stress pur… 🙂

So, jetzt mache ich Sport. Auf den Knien. Naja, sieht ja keiner.

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