Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
Platzwunde? Warum ich darüber heute nur lächeln kann

Platzwunde? Warum ich darüber heute nur lächeln kann

Rumms, da lag ich heute morgen auf dem Boden im Flur. Zum Glück waren weder meine Frau, noch meine Tochter davon aufgewacht. Da ich beide Hände voll hatte, hatte ich nach meinen Stolpern halt mit dem Gesicht gebremst und den Kaffee an der Tapete geparkt.

Beim Aufwischen des Bodens fiel mir wieder auf, wie spektakulär Platzwunden doch aussehen. Bisschen Blut über das Gesicht und den Boden verteilt hat eine Wirkung.

Aber ich war weder sauer, noch traurig. Denn es gibt eine Vorgeschichte.

Die Vorgeschichte

Ich habe mich in den vergangenen Wochen viel damit beschäftigt, in wie fern man seinen eigenen Körper durch immer gleiche Emotionen konditionieren kann (Beispielsweise beschrieben von Joe Dispenza). Vor allem für negative Emotionen wie Stress, Angst und Scham, scheint man sich regelrecht körperlich abhängig machen zu können nach der körpereigenen Chemie für die Emotion.

Mein Verdacht

Irgendwie muss das doch auch für mich gelten. Immer wieder, ob es mir gefällt, oder nicht, trete ich selber durch einen Sturz oder eine Ungeschicklichkeit in die Opferrolle. Immer wieder scheine ich unbewusst einen Grund zu suchen, frustriert und wütend zu sein.

Meine Meditation

Diese „Sucht“ zu besiegen ist aber schwer, so wie das wohl mit Süchten so ist. Ich habe mich also gezielt in einer geführten Meditation den Emotionen gestellt, denen ich keinen Grund mehr geben will und stattdessen mental die Emotionen geplant, die ich heute zulassen will.

Der Effekt

Ich stehe nach der Meditation auf und falle nach wenigen Schritten hin – War es wirklich so leicht? Mir scheint, ich bin da auf der richtigen Spur.

Also, lieber Körper – Platzwunde? Ist das alles? Ich lasse mich davon heute nicht aus der Ruhe bringen. Ich erziehe dich jetzt um, ob du willst, oder nicht.

Außerdem findet meine Frau mich jetzt „Bad Ass“….

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4 Responses to Platzwunde? Warum ich darüber heute nur lächeln kann

  1. Wolfgramm Jochen sagt:

    Hey, klasse zu lesen, wie du immer noch dein Leben SELBST bestimmst. Und auch Lob an Deine Frau, die dich uneingeschränkt unterstützt und anscheinend immer den richtigen Kommentar findet. 😉

    Hut ab!

  2. Karin Schwalm sagt:

    Hallo Hendrik
    Immer wieder gerne lese ich Deine Gedanken, Deine Erfahrungen haben mir die letzten Monate über Tiefs geholfen. Humor ist wieder da. und das damit Leben lernen. Schaun was heute ist. Morgen ists sowieso anders.Seit wenigen.Monaten wissen wir, dass unser Sohn FA hat. Hut ab vor Deiner Disziplin, Deinem.Wissen und Deiner Fröhlichkeit.

  3. Lara sagt:

    Du hast recht.

    Unbewusst zieht man wohl sehr häufig die Dinge an, die auch im Inneren

    in einem Vorgehen. Deshalb kann man sich auch nur dann wirklich und

    nachhaltig verändern, wenn man die Emotionen und Gedanken loslässt, die die äußeren Dinge auslösen.

    Natürlich ist das schwerer als „nur“ sein äußeres Verhalten zu ändern, aber auf jedenfall erfolgsversprechend.

    Danke für deinen Beitrag !

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