Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Ich vermelde: Ich habe offiziell den Verstand verloren…

…und finde es herrlich! Aber der Reihe nach.

Letzte Woche hatte ich einen Tagtraum, der mir vor Begeisterung eine Gänsehaut über den Rücken legte: Was, wenn ich die Krankheit  wegtanzen könnte? Einfach so lange üben, bis meine Vision von meiner Gesundheit wahr geworden ist? Das Gute ist, dass alle Gehirnforscher bestätigen, dass es eigentlich nur darauf ankommt, ein Ziel zu haben, das einen begeistert. Wie das genau gehen soll, ergibt sich dann schon. (Wie zum Beispiel Klaus Pertl immer sagt: „Sie haben das Fahrradfahren auch nur gelernt, weil Sie es wollten, nicht weil Sie verstanden haben, wie es geht!“)

Tanzen ab und zu klappt nicht

Ich habe ja vor einiger Zeit angefangen, ab und zu einen Tanztrainer zu treffen. Aber ab und zu? Das funktioniert bei mir irgendwie nicht. Ich werde dann schnell undiszipliniert und verliere das Ziel aus den Augen. Ich habe ihn also gefragt, ob er mir eine Choreographie entwirft, die ich lernen muss. Dann fragte ich unvorsichtig: „Wie oft muss man so was im Schnitt tanzen, um es wirklich zu können?

Seine Antwort:

„!Tausend Mal. Das ist der Schnitt.“

Schluck. Die Wette gilt. Wenn ich die 10 Mal durchtanzen kann pro Übesession brauche ich 100 Tage. Let’s do it.

So soll es am Ende aussehen

Hier seht ihr den Anfang der Choreographie für mich. (Am Ende geht es etwas durch mit ihm, das gehört nicht dazu 😀 )

Ich habe heute bereits Tag 2/100 durch und ganz leise neben meiner schlafenden Tochter geübt. Wer glaubt, ich sähe fürchterlich dabei aus, würde mir schmeicheln. Egal, morgen geht es weiter.

Zum Hintergrund

Ich habe mich im letzten halben Jahr intensiv mit der Wirkung von Placebos beschäftigt. Unter anderem durch Joe Dispenza Du bist das Placebo. Es wurde mittlerweile ausreichend untersucht und bewiesen, dass Placebos wirken. Der Körper scheint eine innere Apotheke zu haben, die er anwerfen kann. Das tut er wenn, verkürzt wiedergegeben, der Patient Heilung erwartet. Diese Erwartung aber müsste man doch trainieren können. Dazu scheint vor allem wichtig eine Vision von der Zukunft zu haben, die einen begeistert. Ob das Ganze realistisch oder wahrscheinlich ist, ist zum Glück egal.

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