Guter Umgang mit schlechten Diagnosen
2018, das Jahr in dem ich nicht durchgedreht bin

2018, das Jahr in dem ich nicht durchgedreht bin

Nach dem morgendlichen Workout möchte ich heute einen Rückblick machen. 2018 liegt fast hinter mir und ich habe sehr gemischte Gefühle, wenn ich zurückblicke.

Rückblick

Unter den vielen Momenten, die sich in einem Jahr so ansammeln, waren auch einige bittere Siege, für die ich im Nachhinein sehr dankbar bin – Die mit Abstand größte Leistung von mir war es, nicht komplett den Verstand zu verlieren. Denn dafür hätte es mehrere Gelegenheiten gegeben:

Ein Jahr der Aufs und Abs

  • Im Januar die große Hoffnung auf Teilnahme an einer viel versprechenden Studie.
  • Im Februar dann ein Splitterbruch im Fuß, der mich seelisch hat tiefer abstürzen lassen, als ich es für möglich hielt.
  • Im März wochenlang im Rollstuhl gesessen
  • Im April eine Reha hingelegt, die alle Ärzte und Therapeuten zum Staunen brachte.
  • Im Mai doch an der verloren geglaubten Studie teilnehmen können.
  • Im Sommer wieder zur alten Muskelkraft und Kondition zurückkehren.
  • Im Herbst die ziemliche Gewissheit, ein Placebo zu bekommen. Stürze über Stürze, aber alles geht gut. ´
  • Im Oktober über den Schatten gesprungen: Wieder Tanzen aufgenommen.
  • Im Dezember Kurztrip nach Asien. Zeitverschiebung, Fabrikbesuche, Hitze und Verpflichtungen bis spät abends. Trotzdem fit und energiegeladen zurück.
  • Weihnachten mit hoher Energie, scharfem Fokus und Dankbarkeit mit Frau und Tochter unter dem Weihnachtsbaum

Eine Bitte an 2019

Was für ein Jahr. Ich habe wirklich viel gelernt, aber so schmerzhaft muss das bitte nie wieder werden. Für 2019 wünsche ich mir übrigens nur, dass ich im Anschluss an die Studie im Mai das Mittel bekomme, das voll einschlägt und ich spätestens Weihnachten 2019 wieder die Choreo tanzen kann.

Wäre das bitte möglich Weihnachtsmann? Danke, sehr freundlich!

 

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