Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Vater sein – kann man da auch „performen“?

Ich möchte an dieser Stelle ein kleines Update in eigener Sache geben: Wir sind mittlerweile zu viert, meiner Frau und meinem Sohn geht es wunderbar. Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die vielen Emails, Kommentare und DM bei Instagram bedanken. Es tut gut, dass so viele mit uns mitgefiebert haben.

Auch diese neue Phase als Vater zweier Kinder hat mich wieder zum Nachdenken über Mein Leben mit der Krankheit gebracht.

Weniger „performen“

ich gebe es ja zu, Ich bin generell fasziniert von Hochleistungen. Egal, in welchem Bereich. es fasziniert mich einfach herauszubekommen, wie diese höchstleistungen möglich sind und was ich davon übernehmen kann in mein Leben. (Als Podcast und Autor empfehle ich da den berühmten Tim Ferriss)

Gerade in der Zeit mit einem Neugeborenen allerdings wird mir wieder klar, es geht überhaupt nicht darum irgendwie zu „performen“. Ja, klar. den Kleinen in der Wohnung herum tragen mache ich lieber nicht – ist aber auch gar nicht nötig. Oft kann ich ihn auch Auf dem Sofa beruhigen und das Wichtigste, das hat mir die Hebamme noch einmal eingebläut, ist Körperkontakt.

Einfach da sein. Deshalb liegen wir zum Teil einfach abends auf dem Sofa herum und keiner von uns muss irgendwie „performen“. Das ist eine wirklich beruhigende Erkenntnis.

Aber doch mehr Antrieb

Dennoch: Ich habe mein sportpensum auf täglich erhöht, denn natürlich bekommt mein Traum, eines Tages meine Kinder zu tragen, jetzt noch mehr Antrieb.

Ich stelle mir vor, dass meine beiden Kinder mich anfeuern, wenn ich die letzten Wiederholungen fast nicht mehr schaffe. Dann höre ich ihre Stimmen „Komm Papa, noch 5 Wiederholungen, wir wollen zum Strand!“

Ich habe mit diesen Stimmen im Kopf noch bei keiner Übung aufgegeben.

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