Guter Umgang mit schlechten Diagnosen

Ich habe alle meine Erfahrungen, Irrtümer, Ideen und Erfolgsrezepte im Rennen um ein gesundes Leben in einem kleinen Buch festgehalten.

In Karma, wir müssen reden erzähle ich meine Geschichte, von dem Moment an, in dem alle Kraft aus mir wich und ich schlicht dachte „Scheiße.“ In diesem Moment ging meine Welt unter, denn ich erhielt die Diagnose einer neuro-degenerativen Erkrankung und die Aussicht, in ein paar Jahren im Rollstuhl zu sitzen.

Was dann kam, war ein schwerer Weg, der dunkel, steinig und mitunter hoffnungslos war. Das möchte ich gar nicht beschönigen. Ich habe meinen Weg gefunden und möchte jetzt anderen dabei helfen, ihren Weg zu finden, ihnen helfen herauszufinden, wie man mit einer schlechten Diagnose umgehen und trotz allem ein gesundes und erfülltes Leben führen kann, wie sich Träume realisieren lassen und das eigene Leben in die Hand genommen werden kann. Getreu dem Motto: Warum der
 Reifen platt ist, ist egal. Wichtig ist nur, dass er wieder aufgepumpt wird.

Mein Buch ist kein Lehrstück, sondern praktischer Wegbereiter – mit einer Prise Humor, denn anders kann ich als gebürtiger Ostfriese gar nicht.

Inhaltsverzeichnis:

Kapitel 1: Ein Wort zuvor über die Haltbarkeitszeit von Diagnosen
Kapitel 2: Dazu stehen
Kapitel 3: Die Suche nach tollen Menschen
Kapitel 4: Ich helfe mir selbst, dann hilft mir jeder
Kapitel 5: Trauern ja, jammern nein
Kapitel 6: Darüber lachen lernen
Kapitel 7: Seelenhygiene
Kapitel 8: Darüber fluchen lernen
Kapitel 9: Neues Ziel: Heilung
Kapitel 10: Sex-Appeal mit Handicap
Kapitel 11: Eine Auszeit suchen
Kapitel 12: Umgang. Für andere und einen selbst
Kapitel 13: Ein Wort zum Schluss
Kapitel 14: Widmung

 

Hendrik Heuermann

Karma, wir müssen reden

Taschenbuch, 68 Seiten

6,50 Euro (D)

ISBN: 978-1-49530-302-9

 

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, das Buch zu bestellen:

Via: Amazon als Print-Version / Amazon als Kindle-Version / Webseite als PDF (mit PayPal) und natürlich in dem Buchladen eures Vertrauens

 

Ich freue mich, wenn ich euer Interesse geweckt habe – und natürlich über Rezensionen, Feedback und Kommentare.

 

Leseprobe

Darüber lachen lernen

Ich habe mittlerweile hunderte Stunts hingelegt mit dem Fahrrad, zu Fuß oder beim Einsteigen in die S-Bahn. Auch wenn die meisten kurz schmerzhaft waren und sicherlich oft spektakulär aussahen, sind vier Fußbrüche in sechs Jahren eigentlich eine glimpfliche Bilanz.

Ich habe irgendwann gemerkt, dass es oft leichter wird, mit Krankheiten umzugehen, wenn man auch mal über die lustigen Effekte lachen kann. Ich soll in Vorlage gehen und zeigen, was ich meine? Na gut…

Eine Anleitung, wie man psychisch schockgefriert:

Ich war auf Dienstreise im Ausland und traf in einer Bar auf ein Vorstandsmitglied unserer Firma. Sie freute sich, mich zu sehen, und zog los, uns etwas zu trinken zu besorgen. Man muss dazu wissen: da meine Motorik eh schon angegriffen ist, trinke ich schlicht nie Alkohol. Es würde ein Prosecco reichen, dann stimme ich in der U-Bahn mit Fremden die Polonäse an. Es kam, was kommen musste: Sie drückte mir strahlend ein Dunkelbier in die Hand, bis zum Rand gefüllt und prostete mir fröhlich zu. Ab dann machten die Optionen in meinem Kopf den Schleudergang: Option 1: Den Drink gar nicht erst annehmen? – Sie ist die Chefin meiner Chefin. Geht nicht. Option 2: Den Drink ohne zu trinken wieder abstellen? – Tische zu weit weg. Würde schwappen. Geht nicht. Option 3: Einfach trinken? – Ich wäre sofort sternhagelvoll und käme hier nicht wieder raus. Geht nicht. Option 1: Argh, hatte ich schon…

Ich war lebendig gefroren und hatte einen Gehirnkrampf. Ich wählte den Mittelweg, trank etwas ab, schwankte dann zum nächsten Tisch und schaffte es irgendwie noch zum Bahnhof in den richtigen Zug. Als ich die Geschichte dann zu Hause erzählte und meine Freundin mit mir vor Lachen in Tränen ausbrach, spürte ich, wie gut das tut.